Unsere Werte in unserer Satzung:


Stiftungssatzung Lunicostiftung 





§ 1 Name, Rechtsform, Sitz und Geschäftsjahr

Die Stiftung führt den Namen Lunicostiftung.Sie ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts.Sitz ist Paderborn-Elsen. Geschäftsjahr der Stiftung ist das Kalenderjahr 2003.

§ 2 Stiftungszweck

Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.Zweck der Stiftung ist die Beschaffung von Mitteln zur Förderung der Wissenschaft und Forschung,der Gesundheitshilfe und der Kinder- und Jugendhilfe sowie Unterstützung hilfsbedürftiger Menschen durch eine andere steuerbegünstigte Körperschaft oder durch eine Körperschaft des öffentlichen Rechts.Die Hilfe richtet sich an chronisch schwer erkrankte Menschen, speziell an Kinder und Jugendliche und soll insbesondere dadurch verwirklicht werden durch:

a) Finanzierung und Zuschuss-Beteiligung bei Forschungsvorhaben zur Therapie chronischer Krankheitszustände (wie Krebs, MS, Aids u.a.),

b) Mitfinanzierung von Therapien, die das Allgemeinbefinden deutlich unterstützen und verbessern,derzeit aber nicht gänzlich von den Krankenkassen finanziert werden (z.B. Präparate nzur Naturheilkunde, Tomatis-Therapie u.a., c) Mitfinanzierung und Bereitstellung von alltagserleichternden Maßnahmen (Kinderbetreuung, Haushaltshilfe, medizinisches Gerät u.a., 

d) Finanzierung besonderer Wünsche, Lebensträume und Projekte, die das psychisch-emotionale Allgemeinbefinden positiv beeinflussen und stabilisieren.

e) Förderung von Maßnahmen hinsichtlich Entstehung und Wachstum von Selbsthilfegruppen betroffener Menschen. 

Daneben kann die Stiftung die in Satz 2 genannten Zwecke auch unmittelbar selbst verwirklichen. Dies geschieht insbesondere durch:

a) Finanzierung von Zuwendungen zum Lebensunterhalt in besonderen krankheitsbedingten Notlagen;

b) Durchführung von Informationsveranstaltungen und

c) Bereitstellung seelsorgerischer Begleitung und Trauer verarbeitenden Maßnahmen für die Angehörigen.

§3 Gemeinnützigkeit

Die Stiftung ist selbstlos tätig. Sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel der Stiftung dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck der Stiftung fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die Stiftung erfüllt ihre Aufgaben selbst oder durch eine Hilfsperson im Sinne des §57 Abs.1S.2AO. 

Die Stiftung kann zur Verwirklichung des Stiftungszwecks Zweckbetriebe unterhalten.



§ 4 Stiftungsvermögen

Das Stiftungsvermögen ergibt sich aus dem Stiftungsgeschäft. Das Stiftungsvermögen ist in seinem Bestand dauernd und ungeschmälert zu erhalten und möglichst ertragreich anzulegen. Dem Stiftungsvermögen wachsen alle Zuwendungen zu, die dazu bestimmt sind (Zustiftungen).



§ 5 Verwendung der Vermögenserträge und Zuwendungen

Die Stiftung erfüllt ihre Aufgaben aus den Erträgen des Stiftungsvermögens und aus Zuwendungen,soweit diese nicht ausdrücklich zur Stärkung des Stiftungsvermögens bestimmt sind.Die Stiftung kann ihre Mittel ganz oder teilweise einer Rücklage zuführen, soweit dies erforderlich ist, um ihre steuerbegünstigten Zwecke nachhaltig erfüllen zu können und soweit für die Verwendung der Rücklage konkrete Ziel- und Zeitvorstellungen bestehen. Im Rahmen des steuerrechtlich Zulässigen können zur Werterhaltung Teile der jährlichen Erträge einer freien Rücklage zugeführt werden. Ein Rechtsanspruch dritter auf Gewährung der jederzeit widerruflichenFörderleistung aus der Stiftung besteht aufgrund dieser Satzung nicht.



§ 6 Organe der StiftungOrgane der Stiftung sind der Vorstand und das Kuratorium. Die Mitglieder des Vorstands sind ehrenamtlich tätig. Sie haben Anspruch auf Ersatz der ihnen entstandenen Auslagen und Aufwendungen.



§ 7 Vorstand

Der Vorstand besteht aus 3-5 Mitgliedern.Die Stifterin gehört dem Vorstand auf Lebenszeit an. Zu ihren Lebzeiten ist die Stifterin Vorsitzendedes Vorstands und bestellt auch den stellvertretenden Vorsitzenden und die anderen Vorstandsmitglieder. Die Stifterin ist berechtigt, das Amt jederzeit niederzulegen.Scheidet die Stifterin oder ein anderes Vorstandsmitglied aus dem Vorstand aus, so bestellt das Kuratorium auf Vorschlag der verbleibenden Vorstandsmitglieder ein neues Vorstandsmitglied. EineWiederbestellung ist zulässig. Die Amtszeit der Vorstandsmitglieder beträgt vier Jahre. Der Vorstand wählt nach Ausscheiden der Stifterin zur Ergänzung des Vorstandes aus seiner Mitte einen Vorsitzenden und einen stellvertretenden Vorsitzenden.

Dem Vorstand sollen Personen angehören, die besondere Fachkompetenz und Erfahrung im Hinblick auf die Aufgabenerfüllung der Stiftung aufweisen. Ein Mitglied soll in Finanz- und Wirtschaftsfragen sachverständig sein. Mitglieder des Kuratoriums dürfen nicht zugleich dem Vorstand angehören.



§ 8 Aufgaben des Vorstandes

Der Vorstand entscheidet in allen grundsätzlichen Angelegenheiten nach Maßgabe der Satzung in eigener Verantwortung und führt die laufenden Geschäfte der Stiftung. Er hat die Stellung eines gesetzlichen Vertreters und vertritt die Stiftung gerichtlich und außergerichtlich. Zwei Mitglieder (Vorsitzender und sein Stellvertreter) sind einzelvertretungsberechtigt. Der Vorstand hat im Rahmendes Stiftungsgesetzes und dieser Stiftungssatzung den Willen der Stifterin so wirksam wie möglich zu erfüllen.Seine Aufgaben sind insbesondere:die Verwaltung des Stiftungsvermögens; die Beschlussfassung über die Verwendung von Stiftungsmittel; die Verwendung der Stiftungsmittel; die Aufstellung eines Haushaltsplans, der Jahresrechnung und des Tätigkeitsberichtes. 



Zur Vorbereitung seiner Beschlüsse, der Erledigung seiner Aufgaben und insbesondere der Wahrnehmung der laufenden Geschäfte kann der Vorstand einen Geschäftsführer bestellen und Sachverständige hinzuziehen.